Ist Aufrüstung und Kriegswirtschaft tatsächlich alternativlos, oder sind sie nicht nur ethisch problematisch, sondern langfristig auch wirtschaftlich und sozial schädlich? Sei es aufgrund geopolitischer Spannungen und kriegerischer Konflikte oder mit dem Verweis auf den Erhalt von Industriearbeitsplätzen: Aufrüstung und Kriegswirtschaft erscheinen in Europa zunehmend als alternativlos. Doch welche wirtschaftlichen, sozialen und demokratischen Folgen hat diese Entwicklung? Und wie kann ihr begegnet werden?In dieser Veranstaltung beleuchten wir die aktuellen Entwicklungen in Deutschland und Italien, sowohl vor Ort als auch im europäischen Kontext. Wir bringen Perspektiven aus Friedensforschung, Politik und sozialen Bewegungen zusammen und laden zum Dialog ein. Gemeinsam wollen wir der Frage nachgehen, welche Alternativen zu Aufrüstung und Militarisierung bestehen und wie diese gesellschaftlich und politisch erkämpft und durchgesetzt werden können.ReferentInnen:Francesco Vignarca: Koordinator der Kampagnen des italienischen Netzwerks für Frieden und Abrüstung und Gründer des Observatoriums Mil€x über die italienischen MilitärausgabenÖzlem Demirel, Europaabgeordnete, Die LinkeVeranstaltungssprache: Deutsch und ItalienischEine Veranstaltung von ANPI Deutschland e.V. – Colonia – Köln (Associazione Nazionale Partigiani d'Italia / Verband der Partisaninnen Italiens) in Kooperation mit dem International Peace Bureau, Kölner Friedensforum, VVN-BdA Köln und Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW
Alte Feuerwache Köln – Großes Forum · Melchiorstraße 3, 50670 Köln
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