Keine Angst, Medien! Journalismus zwischen Verantwortung, Macht und Widerständigkeit
Antidemokratische Bewegungen haben verstanden, wie Medien funktionieren. Sie bespielen soziale Netzwerke und digitale Sphären gezielt – doch ihre Wirkung entsteht nicht allein dort. Auch etablierte Medien werden strategisch genutzt, um antidemokratische Positionen sichtbar zu machen, gesellschaftlich zu verankern und dadurch in der Breite zu normalisieren. Wie viel Verantwortung trägt der klassische Journalismus für diese Entwicklung? Was muss, was kann sich jetzt an journalistischen Praktiken, Routinen und Selbstverständnissen verändern, damit Medien nicht ungewollt zur Bühne und zu Verstärkern antidemokratischer Kräfte werden?
Kommunikationswissenschaftlerin Nadia Zaboura und Autor und Satiriker Jean-Philippe Kindler diskutieren über Medienmacht, analysieren das wissenschaftlich belegte schwindende Vertrauen in Journalismus, setzen es in Bezug zu populistischen, autoritären und faschistischen Kommunikationsstrategien und behandeln die mediale Gretchenfrage: Wie kann Journalismus angesichts des zunehmenden Rechtsrucks im Jahr 2026 und weit darüber hinaus wieder seine demokratische Verantwortung zurückerobern und umsetzen?
** Die Veranstaltung wird in Deutsche Gebärdensprache (DGS) gedolmetscht. **
Seminargebäude Universität zu Köln (Gebäude 106) · Universitätsstraße 37, 50931 Köln
Route planen / In Google Maps öffnenZuletzt abgerufen: 02.11.2026, 08:38
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