Thailand hat sich zu einem der Hauptziele des internationalen Tourismus entwickelt. Daher hat auch die thailändische Küche – besonders in den letzten 10 Jahren – in Deutschland Einzug gehalten, steht sie doch für delikate exotische Speisen ebenso wie für leichte und gesunde Ernährung.
So kennt und liebt man auch hierzulande das thailändische Nationalgericht Phat Thai oder Tom Yam Kung, die würzige, sauer-scharfe Suppe mit Fischsauce, Schalotten, Zitronengras, Limonensaft, Galgant, Tamarinde und vielen Chilis. Wie wäre es, wenn Sie diese Gerichte einmal selbst kochen würden?
Ursprünglich war die thailändische Küche vom Wasser geprägt, auf den Tisch kamen vornehmlich Reis, Wassertiere und Wasserpflanzen. Veränderungen in den Kochgewohnheiten gab es sowohl durch chinesische und indische Einflüsse als auch, ab dem 17.
Jahrhundert, durch Einflüsse aus Europa. So wurden z.B. Chilis von portugiesischen Missionaren in Thailand eingeführt. Das Grundnahrungsmittel in Thailand ist Reis (die bevorzugte Reissorte variiert je nach Region). Der thailändische Ausdruck für „eine Mahlzeit einnehmen“ (kin khao) bedeutet wörtlich „Reis essen“, egal um welche Art von Speisen es sich handelt.
Die thailändische Küche besitzt zahlreiche typische Zutaten; neben Reis sind das z. B. Nudeln, Reisnudeln (meist in Nudelsuppe oder gebraten z.B. als Phat Thai gegessen), aus Weizenmehl hergestellte Nudeln (manchmal wird Ei hinzugefügt), aus Mungbohnen-Mehl hergestellte Glasnudeln (gerne als Einlage in klare…
Asia Food Cooking Kochschule · Merkenicher Hauptstrasse 210, 50769 Köln
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