
Gratis2000 v.Chr.: Medea tötet ihren Bruder, die Tochter des Königs und ihre eigenen Kinder.
1968: Valerie Solanas schießt mehrfach auf Andy Warhol und veröffentlicht das SCUM-Manifesto.
2026: Der drohende Faschismus ändert nicht die Verhältnisse, er spitzt sie zu. Retten uns die Medea-SCUMS?
Um sich der Gewalt des Systems, in dem wir leben, zu widersetzen, schlagen sich die MEDEA-SCUMS ins Unterholz des kriegsversehrten Kölner Umlands. In Heidelandschaften erproben sie die Überwindung unseres Wirtschaftens und überhaupt des Menschen als Zentrum der Welt. In einem wilden Science-Fiction-Mash-Up aus Medea, dem SCUM-Manifesto und dem Futuristischen Manifest entwerfen kopróchoma einer soziale Theaterskultpur, in der das Publikum selbst wählt, ob wir die Verhältnisse noch ändern können. Werden uns am Ende Pilze retten? Steckt der Faschismus nicht schon ein bisschen in uns allen? Und was haben Gedichte eines etwaigen Kulturstaatsministers damit zu tun?
Zuletzt abgerufen: 13.09.2026, 14:31
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