

Olga Oppenheimer prägte die moderne Kunst im Rheinland – und geriet doch lange in Vergessenheit. Zum 140. Geburtstag widmet das Kölnische Stadtmuseum der Kölner Expressionistin (1886–1941) eine Ausstellung und beleuchtet ihr vielschichtiges Leben. Aufgewachsen in einem jüdischen Elternhaus in Köln, wurde sie als Mitbegründerin des Gereonsklubs zu einer zentralen Figur der rheinischen Avantgarde. Zwischen 1910 und 1913 waren ihre Gemälde, Holzschnitte und Zeichnungen auch international präsent. Der Erste Weltkrieg, persönliche Verluste und eine psychische Erkrankung beendeten ihr künstlerisches Wirken früh. 1918 wurde sie in eine psychiatrische Klinik eingewiesen, 1941 im Zuge der nationalsozialistischen Krankenmorde ermordet. Ihr Werk ist nur in Fragmenten überliefert – und wird heute wieder neu betrachtet.
Zuletzt abgerufen: 24.08.2026, 21:26
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