FreePhoto: © © Stefan Finger/laif
Mithu Sanyal im Gespräch mit Thomas Gesterkamp
Noch vor Kurzem gehörten Fürsorge, Gewaltkritik und Friedenspolitik zum Kernbestand linken Denkens. Heute gilt Pazifismus schnell als naiv, verantwortungslos oder gleich als Querdenker-Position. Was macht diese Verschiebung mit unserem Zusammenleben?
In ihrem neuen Buch „Nein – Gegen die Militarisierung der Gegenwart" stellt Mithu Sanyal diese unbequeme Frage. Ihr Argument: Eine Welt ohne Gewalt ist kein hübsches Fernziel, sondern eine Aufgabe, die jetzt ansteht.
Mithu Sanyal ist Schriftstellerin, Kulturwissenschaftlerin und Journalistin. Bekannt wurde sie mit „Vulva" und „Vergewaltigung. Aspekte eines Verbrechens", ihre Romane „Identitti" (Shortlist Deutscher Buchpreis) und „Antichristie" wurden vielfach ausgezeichnet. 2026 erhielt sie den Heinrich-Mann-Preis für Essayistik. Durch das Gespräch führt Dr. Thomas Gesterkamp, Politikwissenschaftler und Journalist.
Das Gespräch ist Teil von Donnern, dem politischen Festival des motoki kollektivs
Zwei Tage lang treffen im Raum für alle in Köln-Mülheim politische Diskussion, Musik, Performance und und ein Markt der Möglichkeiten mit vielen spannenden Initiativen aufeinander — u.a. mit Microphone Mafia, Midani, der Queeren FeTe, einer Podiumsdiskussion zum Wohnpolitik in Köln und Führungen über die Keupstraße.
Das volle Programm findet ihr hier: https://motoki-kollektiv.de/donnern/
Wann: Samstag, 19. September 2026 | 20 Uhr (Festivalstart am Samstag ist um 15 Uhr)
Wo: Raum für Alle, Köln-Mülheim
Eintritt: frei (aber wir freuen uns über Spenden)
Raum für Alle · Genovevastraße 94, 51063, Köln
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